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wenn es kracht dann darfs auch mal rummsen.
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Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Archetype of Chaos (Audio CD) Nach sechs (bzw. neun) Alben darf man die polnischen Death Metaller bestimmt als Veteranen bezeichnen, obwohl sie nie so ganz die Bekanntheit anderer Knüppelbands aus ihrer Heimat erleben durften.
Die Zeiten in denen man Metal aus Polen sofort als zweit- oder drittklassig und mit mieser Produktion verbindet ist seit vielen Jahren vorbei und so verwundert es nicht das klangtechnisch Archetype Of Chaos" feinste Sahne ist. Auch das handwerkliche Können der vier Düsterheimer ist nicht von schlechten Eltern, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Anlass zur Kritik bietet sich da eher auf anderer Ebene, und zwar darin ob die Herren nicht ein wenig zu sehr zwischen den Stühlen sitzen. Einerseits wird auf der technischen Schiene gefahren, andererseits sucht man aber auch den Schulterschluss zu den wirklich ganz harten Wemsern der Szene. Beides ist halt nicht ganz einfach unter einen Hut zu bringen, aber wenigstens sind Trauma erfahren und gewieft genug um nicht noch irgendeinen Melodic Kram reinzuverwursten.
Dafür gibt's einige Parallelen zu Fear Factory und deren mächtigen und zerschmetternden Stakkato Riffs und dem sehr maschinellen Schlagzeugspiel. Das soll durchaus als Lob gemeint sein, aber gleich im Anschluss gibt es dazu noch einen zweiten erheblichen Kritikpunkt. Und zwar das Songwriting, denn vor lauter technischer Finesse und Detailverliebtheit bleibt der Wiedererkennungswert und die Eigenständigkeit ein wenig auf der Strecke. Das liest sich jetzt schlimmer als es sich letzten Endes anhört, aber erwähnt werden sollte es dennoch.
Bei Archetype Of Chaos" handelt es sich um ein solides Death Metal Bollwerk, welches seine Freunde und Liebhaber finden wird. Aber ob es ausreicht um erfolgstechnisch an die Zugpferde Decapitated und Vader anzuschließen wage ich dennoch zu bezweifeln. Dazu fehlt es Brüllheinz Artur Chudewniak dann auch noch an Charisma um wirklich Furcht einflößend und speziell zu sein. Anspieltipp könnte das hervorstechende Portrait Of The Lies" sein.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 31. März 2010 | | |
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